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Das Projekt GlasPIM

Seit August 2011 bearbeitet das Fraunhofer IKTS ein vom BMWi gefördertes industrielles Gemeinschaftsforschungsprojekt (IGF 17231 BR) mit dem Titel „Entwicklung von Sinterglasbauteilen am Beispiel von Glas-Carbon-Widerständen über das Pulverspritzgießen“.

Ziel des Projektes ist die Entwicklung elektrisch leitfähiger Glas-Carbon-Sinterformkörper über Pulverspritzgießen für Leistungs- oder Impulswiderstände. Im Fokus stehen die Einstellbarkeit des spezifischen Materialwiderstandes, die Einflussparameter zur Gefüge- und Eigenschaftsausbildung sowie eine hohe Geometriekomplexität durch das Spritzgießens. Glas-Carbon-Demonstratorbauteile sollen beispielhaft für Sinterglasbauteile stehen, die zukünftig herstellbar sein sollen. Es soll eine Bewertung des Glas-Spritzgießverfahrens hinsichtlich seiner Großserientauglichkeit unter wirtschaftlichen Aspekten vorgenommen werden.

Neben weiteren Partnerunternehmen beteiligen sich die Firmen INMATEC Technologies GmbH und Kläger Spritzguss GmbH am projektbegleitenden Ausschuss und unterstützen das Forschungsvorhaben durch Beratungs-, Sach- und Dienstleistungen. Somit haben sich, gemeinsam mit der Forschungsstelle Fraunhofer IKTS, drei Partner des Expertenkreises Keramikspritzguss der Herausforderung der Entwicklung von Bauteilen aus einer Materialklasse verschrieben, die dem Pulverspritzguss bislang verschlossen geblieben ist. Zukünftig soll es durch den Einsatz der Spritzgießtechnologie möglich werden, nicht nur elektrisch leitfähige, sondern auch transparente Sinterglasbauteile zu fertigen, die eine geometrischen Komplexität und Kantenschärfe aufweisen, die ohne Schleifbearbeitung bislang mit Gläsern nicht erreicht werden konnten.

  

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